Kapelle in Untermallebarn - Pfarre Hoebersdorf

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Kapelle in Untermallebarn

Die dem Hl. Leonhard geweihte Kapelle wurde 1753 vom Grafen von Schönborn gestiftet. Laut Diözesanfascikel der Pfarre Höbersdorf sollte sie Pfarrkirche für Unter Obermallebarn und Höbersdorf werden. Die Einweihung erfolgte 1780 auf Befehl der Kaiserin Maria Theresia. Davon zeugen die Einweihungsurkunde und das Adlerwappen mit den Initialen der Kaiserin.
Während der französischen Invasion brannte die Kapelle im Jahr 1809 ab, wurde aber von der Bevölkerung wieder aufgebaut und ist in ihrer ursprünglichen Form bis heute erhalten. Spuren des Brandes waren noch bei der Renovierung im Jahr 1974 an den vorderen Kirchenbänken zu sehen. Im Jahr 1826 erfolgte der Anbau einer kleinen Sakristei.
Der Innenraum der Kapelle ist vom Barockstil geprägt, ohne jedoch prunkvoll oder überladen zu wirken. Der schlichte, in seiner Linienführung ausgewogene Altar wird von einer Darstellung des Hl. Geistes gekrönt und enthält über dem Tabernakel das Bild des Hl. Leonhard. Der Tabernakel wird beiderseits von zwei Säulen eingefasst innerhalb derer das Tabernakelgehäuse drehbar ist.
Bemerkenswert sind die Statuen der Hl. Maria Immaculata und des Hl. Leonhard. Aus einer späteren Epoche stammen eine weitere Muttergottes-Statue und die Figur des Hl. Florian. Das Prunkstück der Kapelle ist die kleine Orgel aus dem 18. Jahrhundert, die bis heute in ihrem Originalzustand erhalten geblieben ist.

Text und Fotos: Kirchenführer Höbersdorf


Die Kapelle n Untermallebarn
Statue des Hl. Leonhard
Statue der Hl. Marias Immaculata
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